SKIKURS-Einführung:
Dem absoluten Anfänger rate ich 2 Stunden auf flachen Schnee-Gelände zu üben, wie man mit den Ski voran kommt. Wie er reagiert und was passiert wenn man links, rechts steuern oder umdrehen will etc. Erst wenn diese 3-4 Stunden Training um sind, dann auf die Piste. !!
Um gut Ski-fahren zu können muss man den Stockeinsatz beherrschen. Er wird heute nicht mehr gelehrt, das halte ich verkehrt.
Denn damit ist ein links und rechts lenken viel einfacher auf der weniger steilen Piste. Vor Allem auf langen steigenden Flächen, dann geht beim Snowborden (oh.Stöcke) Nur abschnallen und laufen.
Stockeinsatz links heißt der Ski geht nach links, Stockeinsatz rechts geht der Ski nach rechts. Dabei muss immer bei Stockeinsatz links das linke Knie etwas eingeknickt werden. Nach rechts das rechte Knie einknicken. So lässt es sich gut nach unten fahren.
Um steilere und Buckel Stellen ausgleichen zu können, muss man hoch oder Tief entlasten. Das heißt: Etwas in die Knie gehen um den Buckel besser nehmen zu können. Und kleiner Sprung um die Buckel schneller nehmen zu können. Das lässt sich gut an jungen Buben beobachten, z.B. in Todnauberg
Oder mäßig strecken um durch Senken zu fahren. Dazu ist mehr als ein Jahr Training nötig.
Die Antizipation ist die Vorwegnahme, eines Sprungs, eines, In-die-Knie-gehn, etc. Was für Viele umständlich ist. Der geübte Fahrer macht in Kurven in der Abfahrt das vorteilhafte Stellen des inneren Skis nach Vorne und verbessert das Wenden. Natürlich hängt das auch mit dem besten Gleichgewicht zusammen. Das kommt natürlich von den gestreckten Beinen. Weil dann wieder erwarten dieser Ski bremst.
Balance ist das Wichtigste, aber auch die Skiqualität darf nicht vernachlässigt werden, man sollte immer sportliche Ski kaufen, mit denen die stabile Spur und der Parallelschwung möglich gemacht wird. Keine Anfänger Ski mit unsicherem Lauf! Mit Skis wie K2, Head, tw.Fischer o.a. lässt sich eine wirklich schnelle Abfahrt ermöglichen. Während Anfänger sich tot arbeiten und nicht voran kommen. Mit dem Völkl Leichtschwung waren zügige Abfahrten und Parallelschwung unmöglich. Nur mit geducktem Fahren, mit spitzer Pflugstellung ging rasches Vorankommen.
Ich bin auch der Meinung runde Spitzen ermöglichen keinen guten Durchstoß bei Tiefschnee, besonders wenn die Snowborder zu Hauf auf treten und die Skiabfahrt allmählich zur Höllenfahrt machen.
Dennoch sollte der Anfänger 2 -3 Stunden auf dem Flachen Schnee trainieren, den da wird der Schnee noch nicht gefährlich!
Um abbremsen zu können ist es zunächst wichtig den Pflug zu üben. D.h. die Ski in V-Stellung, nach hinten offen, vorne spitz und in Vorlage zu gehn, also Gewicht nach vorne geben. Je weiter vor um so besser die Bremswirkung! Umgedreht ist bes. beim Bergauf hoch laufen, mit Gewichtsvelagerung nach hinten erhalten Sie eine höhere Bremswirkung. Also der umgedrehte Effekt.
Der Fortgeschrittene ersetzt den Pflug meist durch seitlichen Parallelschwung.
Auch nach links oder rechts abbiegen, durch Stockeinsatz, Tief-oder Hochentlastung, Gewichtsverlagerung auf den rechten oder linken Ski etc.
Beim Lift fahren ist folgendes wichtig. Anstellen der Skis parallel zur Bahn! Und gleich nach hinten schauen und die Liftstange mit einer Hand erreichen. Nur die Hälfte des Gewichts auf den Bügel zu setzen, aber fest halten an der Stange so dass 50% beim Halten an der Stange getragen werden. Dabei stets etwa 10 m voraus schauen, nicht nur auf die Skispitzen!
Zu einem praktischen Skikurs rate ich und sei es nur, um das erlernte ausprobieren zu können.
Die älteren Profis sind durchaus in der Lage auch schwere Abfahrten zügig zu nehmen, weil man mehr als 10 Jahre Praxis hat.
Feldberg Pearlglasses-Run
Willingen -Rhön 3.5.13
Nebelhorn-Abfahrt
Feldberg 11.2.2015
Fiss-Ladis-Servaus am 12.2.12
Pizol Schweiz 25.2.12
Willingen 25.2.15.EditMovie

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